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Der Nutzen von physiotherapeutischen oder osteopathischen Behandlungen bei Krebspatienten

Mindern Sie körperliche Schmerzen und steigern Sie Ihr Wohlbefinden!

Sie fühlen sich verspannt, haben Veränderungen Ihrer Haut festgestellt, bauen an Muskulatur ab, fühlen sich kraftlos oder empfinden Ihre Gelenke als "steif"? Sie benötigen Unterstützung bei den körperlichen Beschwerden?

Osteopathische Behandlungen sind grundsätzlich bei fast allen Erkrankungen und Altersgruppen sehr sinnvoll. Oftmals dient die Osteopathie oder Physiotherapie als hilfreicher Begleiter bei schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs.

Krebspatienten haben oftmals die Angst, dass äußere Reize (Ziehen, Drücken, Bewegung) eine Auswirkung auf den Tumor beziehungsweise das Wachstum und die Aktivität der Metastasen haben kann. Derzeit jedoch gibt es keine wissenschaftlichen Belege, dass äußere mechanische Reize Auswirkungen auf die Metastasen oder den Tumor haben.

Das Ziel der Osteopathie ist es, den Gesundheitszustand insgesamt zu verbessern. Dies gilt selbstverständlich auch bei Krebspatienten. Sehr häufig leiden onkologische Patienten dabei unter den Folgen der Standardtherapien (Chemo,- Strahlen-, Hormontherapie oder Operationen). Durch die Osteopathie ist oftmals eine Verbesserung der mit Schmerzen oder Lymphödem einhergehenden Funktionsstörungen durch Narbenbildung oder Gewebsveränderung möglich. Derzeit gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass die Osteopathie einen direkten Effekt auf den Verlauf einer Krebserkrankung hat. Jedoch ist aus dem relativ neuen Forschungsgebiet der Psychoneuroimmunologie bekannt, dass Geist, Gehirn und Immunsystem eng miteinander verknüpft sind und sich in ihren Funktionen ständig gegenseitig beeinflussen und regulieren. Während einer Krebstherapie kann es aus unterschiedlichsten Gründen, zum Beispiel durch langes Liegen, Muskelabbau oder Schonhaltungen, im Körper des Betroffenen zu Verspannungen, Dysbalancen und Schmerzen kommen. Aufgrund des ganzheitlichen Ansatzes der Osteopathie, den Körper als ein Zusammenspiel von Muskeln, Knochen und Bindegewebe zu sehen, kann dem Körper die Möglichkeit gegeben werden, durch minimale Veränderungen in (s)einen schmerzfreien Zustand zurückzukommen.

 

Zusammenfassend lassen sich durch die Physiotherapie und Osteopathie folgende Punkte erreichen:

  • Nebenwirkungen onkologischer Behandlungen mindern
  • Körperliches Befinden verbessern
  • Bewegungseinschränkungen lösen
  • Lymphfluss verbessern (Lymphdrainage)
  • Therapieerfolge verbessern
  • Körpereigene Kräfte aktivieren
  • Lebensqualität verbessern
Unterstützung durch Physiotherapeuten während und nach Krebstherapie – Schmerzen lindern

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten der physiotherapeutischen oder osteopathischen Behandlungen um Ihren Gesundheitszustand ganzheitlich zu verbessern, Blockaden, Disbalancen und Verspannungen zu lösen, sowie Funktionsstörungen zu verbessern. 

 

 

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INFORMATIONEN

Zuzahlungen der Krankenkassen bei einer Krebs-Reha!

Auf wie viele Behandlungstage die Reha-Zuzahlung begrenzt ist, hängt von der Art der Leistung, von der Dauer der Leistung und vom Kostenträger ab. Eine Zuzahlung von 10,- Euro je Tag muss bei stationären Vorsorge- und Reha-Maßnahmen geleistet werden. 

Die Zuzahlung ist für die gesamte Dauer der Maßnahme, längstens jedoch für 42 Tage zu zahlen. Jedoch muss bei einer Onkologie-Reha unmittelbar nach einer Krankenhausbehandlung eine Zuzahlung von 10,- Euro je Tag längstens für 14 Tage geleistet werden. Versicherte können sich unter bestimmten Voraussetzungen (geringes Einkommen oder ALG II) vollständig oder teilweise von den Zuzahlungen befreien lassen. Zuzahlungen, die im laufenden Kalenderjahr bereits für eine Krankenhausbehandlung oder AHB geleistet wurden, werden angerechnet.

Die drei Schwerpunkte der Physiotherapie:

  • Zur Rehabilitation des Körpers: Ziel ist es, den Heilungsprozess nach einer Krankheit oder Operation positiv voranzutreiben. Das Hauptziel ist, die ursprüngliche Leistungsfähigkeit (als auch Koordination und Geschicklichkeit) wieder vollständig zu erlangen.
  • Als Prävention: Durch gezielten Aufbau und Kräftigung der Muskulatur kann die Physiotherapie bei Risikopatienten, welche hohen Belastungen ausgesetzt sind, vorab helfen. Des Weiteren können bereits im Vorfeld körperliche Fehlhaltungen ausgeglichen werden.
  • Zur Steigerung des körperlich-seelischen Wohlbefindens: Durch eine Physiotherapie können negative Auswirkungen von Stress gemindert werden. Dabei sorgt sie für körperliche Flexibilität und einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper.

Welche Einsatzbereiche gibt es für Physiotherapeuten und Osteopathen?

  • Prävention (vorbeugende Maßnahmen)
  • Kuration (Behandlung chronischer und akuter Beschwerden)
  • Rehabilitation: Nachversorgung

Wie arbeitet der Osteopath?

Jedes Organ im Körper ist als Zahnrad zu sehen. Funktioniert nur ein Zahnrad im Räderwerk des Körpers nicht, können auch weiter entfernte, nicht direkt in Verbindung stehende Zahnräder in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Dabei versucht der Osteopath, diese Blockierungen an Gelenken, Muskeln und Organen durch spezielle Handgriffe zu lösen. Der Fluss der Körperflüssigkeiten wird wiederhergestellt, die Abfallprodukte werden wieder abtransportiert und der Weg für die Genesung ist frei.

 

 

AKTUELLE BERICHTE

 

 

Osteopathie bei Krebspatienten - Linderung von Schmerzen – Körper stärken

Körperliche Aktivität und seelische Verfassung beeinflussen das Immunsystem

Es liegen wissenschaftlich gesicherte Daten vor, dass eine gute seelische Verfassung und körperliche Aktivitäten eine positive Auswirkung auf das Immunsystem des Menschen haben und ihn widerstandsfähiger gegen Krankheiten, unter anderem auch Krebs, machen. Aktuelle Studien zeigen, dass sich dadurch die Rückfallrate bei Krebserkrankungen erheblich reduzieren lässt. Krebspatienten können von den positiven Effekten der Osteopathie profitieren und ihre Lebensqualität steigern.

 

 

Therapiemöglichkeiten bei Krebs:

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Krebserkrankungen zu behandeln. Die Therapieauswahl hängt dabei von individuellen Merkmalen des Krebspatienten (wie z.B. das Vorhandensein anderer Erkrankungen, das Alter, die Aspekte des Tumors selbst) ab:

Die im Folgenden genannten Therapiemöglichkeiten können jeweils allein oder in Kombination zur Anwendung kommen:

  • Um den Kreislauf anzuregen und die Muskulatur zu stärken, ist eine therapiebegleitende Krankengymnastik wichtig.
  • Infolge gestauter Lymphflüssigkeit können zum Beispiel Arme oder Beine angeschwollen sein. Durch spezielle Massage-techniken (Lymphdrainage) können die Beschwerden gelindert werden.
  • Im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme wird verstärkt Wert auf solche „aufbauenden” Therapien gelegt.

In der Regel schließt sich eine Rehabilitationsbehandlung an die erste Therapiephase im Krankenhaus an (z. B. nach einer Operation). Sowohl in ambulanten Einrichtungen als auch in Rehabilitationskliniken können die aufbauenden Therapien durchgeführt werden.

 

 

 

Reha bei Krebspatienten - Lebensqualität und Therapieerfolg steigern

Allgemeine Reha-Möglichkeiten bei Krebs

 

Krebs-Rehas dauern in der Regel drei bis vier Wochen und erfolgen nach der Krebshandlung. Je nachdem, wo man untergebracht werden will, kann es zu Wartezeiten von drei oder mehr Monaten kommen. Es gibt sowohl die Möglichkeit einer stationären als auch einer ambulanten Reha. Eine Verlängerung ist möglich, wenn Arzt oder Klinik die Verlängerung medizinisch-therapeutisch begründen.

Generell unterscheidet man zwischen:

 

Die medizinische Rehabilitation ist auf die Erhaltung oder Besserung des Gesundheitszustandes ausgerichtet und umfasst meist medizinische Maßnahmen. Beispielsweise kann eine therapiebegleitende Krankengymnastik den Kreislauf anregen und die Muskulatur kräftigen.

Die Reha dient der Eingliederung des Krebspatienten in sein vorheriges Arbeitsleben. Umschulungen, Weiterbildungen oder Umgestaltungen des alten Arbeitsplatzes auf die jetzigen Bedürfnisse können dabei Maßnahmen sein, mit denen sich die berufliche Rehabilitation beschäftigt.

Das Ziel der sozialen Rehabilitation ist es, die individuellen Anforderungen im Alltag zu bewältigen und eine Wiedereingliederung in das soziale Umfeld zu ermöglichen. Dem Patienten wird je nach Hilfsbedarf eine Haushaltshilfe bewilligt, falls er nicht in der Lage ist, seinen Haushalt eigenständig zu führen.

Die Onkologische Rehabilitation gehört zur medizinischen Rehabilitation und wird häufig in Spezialkliniken durchgeführt. Neben medizinischen Behandlungen bietet die Krebs-Reha u. a. auch Physiotherapie, sportliche Betätigung, psychologische Beratung, Entspannungsverfahren, kreative Therapien und Ernährungsberatung an.

Lösung von Einschränkungen durch Physiotherapie - Nebenwirkung der Krebserkrankung senken

 

 

Zuzahlungen der Krankenkassen bei physiotherapeutischen/ osteopathischen Behandlungen

Seit Januar 2012 übernehmen viele der gesetzlichen Krankenkassen zumindest einen Teil der osteopathischen Behandlungskosten. Ärztliche Bescheinigung und der Nachweis der beruflichen Qualifikation des behandelnden Therapeuten sind dafür Voraussetzung.

Bei privat versicherten Personen übernehmen die privaten Krankenkassen die Kosten einer osteopathischen Therapie in unterschiedlichem Umfang.

Bitte informieren Sie sich vor Beginn einer Behandlung über die Ihnen entstehenden Kosten und in welcher Höhe die osteopathischen Leistungen von Ihrer Krankenversicherung bezahlt werden.

Die physiotherapeutische Therapie ist eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Physiotherapie ist als Heilmittel ein Bestandteil der medizinischen Grundversorgung.

Untersuchung sowie Behandlung krankheitsbedingter Bewegungsstörungen und -einschränkungen beinhaltet die physiotherapeutische Therapie. Zudem ist sie gleichzeitig auch Maßnahme zur Prävention. Der Gesetzgeber schreibt eine Eigenbeteiligung vor, wobei Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr generell von allen Zuzahlungen befreit sind (unabhängig davon, ob Sie ein Einkommen haben). Alle weiteren Versicherten sind zuzahlungspflichtig. Gesetzlich Versicherte ab dem 18. Lebensjahr müssen pro Verordnung einmalig eine Pauschale von 10,- € und pro erbrachter Leistung eine Zuzahlung in Höhe von 10 % leisten.

Die Zuzahlungen müssen höchstens bis zu 2 % des Bruttojahreseinkommens geleistet werden (bei chronisch kranken Menschen bis zu 1 %). Bewahren Sie daher alle Quittungen über die Zuzahlungen bis zum Jahresende auf.

Falls Sie eine Fahrtkostenbescheinigung wünschen, sprechen Sie es an. Für Hausbesuche und Entfernungspauschalen werden auch Zuzahlungen erhoben.

Bei privat versicherten Personen übernehmen die privaten Krankenkassen die Kosten einer physiotherapeutischen Therapie in unterschiedlichem Umfang.

Bitte informieren Sie sich vor Beginn einer Behandlung über die Ihnen entstehenden Kosten und in welcher Höhe die physiotherapeutischen Leistungen von Ihrer Krankenversicherung bezahlt werden. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sind in der Gestaltung ihrer Sätze frei, da keine Gebührenordnung existiert.

ERFAHRUNGSBERICHTE

 

Sie wollen physiotherapeutische oder osteopathische Behandlungen während und nach Ihrer Krebserkrankung nutzen? Haben jedoch noch Fragen über die Arten der Behandlungen, Kostenübernahmen der Krankenkassen, Behandlungsdauer oder Sonstiges? Finden Sie Ihren passenden Experten im Bereich  Physiotherapie und Osteopathie in Ihrer Stadt und Umgebung 

Häufig gestellte Fragen im Bereich der Naturheilkunde finden Sie hier.

 

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