Wichtige Informationen für Patienten und Angehörige

 

Informationen für Patienten

Fragen, Antworten und Hilfestellungen für Patienten

In diesen Bereich erhalten Sie auf viele Ihrer Fragen, Antworten und Hilfestellungen. Informationen rund um Kosten, Kostenübernahmeverfahren und Möglichkeiten der Kostenerstattung erhalten Sie im Bereich Kostenübernahme der Krankenkassen

 

Häufig gestellte Fragen von Patienten!

  • Trainings-, und Bewegungstherapie
  • Ernährungsberatung für Krebspatienten
  • Psychologie und Psychoonkologie
  • Naturheilkunde
  • Physiotherapie und Osteopathie
  • Apotheken
  • Zweithaar
  • Onkologie und Strahlentherapie
  • Reha

Wir bieten Informationen rund um Bewegung, Gesundheit, psychologische und physiologische Begleitung, Ernährung sowie komplementäre Behandlungen und Produkte, Apotheken und Zweithaar. Außerdem ermöglichen wir Ihnen einen direkten Kontakt zu qualifizierten Experten und Beratern in Ihrer Stadt und Umgebung.

StärkergegenKrebs gibt Ihnen eine Übersicht, in welchen Bereichen Sie sich während und nach Ihrer Krebserkrankung unterstützen lassen können. Es ist natürlich Ihnen überlassen, ob und auf welchen Bereich Sie zurückgreifen. Machen Sie das, was Ihnen guttut und Ihnen Kraft gibt. Jeder dieser Bereiche kann Sie unterstützen und stärken.

Bereich Trainings- und Bewegungstherapie

Im Bereich der onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie gibt es meist keine gleichen Trainingsprogramme, da in den Bewegungsplänen vier Hauptfaktoren berücksichtigt werden müssen:

Krebsentität, Stadium der Erkrankung, Behandlungsphasen während der Therapie und Nachsorge (kurativ oder palliativ) sowie die Nebenwirkungen durch die Tumorerkrankung oder medizinische Therapie (Physis und Psyche). Aufgrund dieser Faktoren ist jeder Trainingsplan individuell und persönlich auf den Patienten abgestimmt.

Es kann jedoch sein, dass sich Trainingsprogramme sehr ähneln.

Aufgrund der erheblichen Belastbarkeitsschwankungen während einer Chemotherapie ist es wichtig, das Training tagesabhängig anzupassen. Dadurch kann ein angemessener Trainingsreiz an leistungsstarken wie auch leistungsschwachen Tagen gesetzt werden.

Im Allgemeinen ist Sport während der Bestrahlung möglich und sinnvoll. Jedoch sollte man darauf achten, dass keine direkte Belastung auf die bestrahlten Stellen ausgeübt wird.

Dadurch können zusätzliche Reizungen der Haut und des Bindegewebes vermieden werden. Dies ist jedoch individuell zu entscheiden.

JA, Bewegung und Sport muss den Patienten über alle Behandlungsphasen begleiten. Auch nach den Behandlungsphasen sollten Sie weiterhin Sport betreiben.

Nach einer Operation müssen die Wundheilungsphasen berücksichtigt werden. Dabei ist eine Rücksprache mit dem zu behandelnden Arzt zu halten. Ein langsamer Einstieg ist jedoch empfehlenswert. Es gibt Operationen, bei denen man schon am Folgetag mit leichtem Krafttraining beginnen kann.

Falls Ihnen der Arzt bestätigt, dass Sie wieder Sport betreiben können, Sie jedoch unsicher sind, können Sie erst mit Übungen starten, welche den Wundbereich nicht beeinflussen. Falls Sie zum Beispiel einen Eingriff an der Schulter haben, starten Sie mit dem Unterkörper.

Nach dem Training wird Ihnen empfohlen, den Wundbereich und die umliegende Körperstruktur darauf zu beobachten, ob die Belastung toleriert wird. Falls Veränderungen auftreten, teilen Sie es Ihrem Arzt mit.

 

 

Informationen im Bereich Sport, Ernährung, Physiotherapie, Naturheilkunde bei Krebs

 

 

Bereich Ernährungstipps-, Berater und komplementäre Produkte

 

Gewichtsverlust

Neben dem fortschreitenden Gewichtsverlust kommt es bei einer Mangelernährung einerseits zu einem erhöhten Verbrauch an Energiereserven, z.B. von Körperfett, und andererseits geht Muskel- und Organmasse verloren. Zudem können spezifische Nährstoffmängel auftreten. All dies kann zu ganz verschiedenen körperlicher Symptome führen (s. nachfolgende Tabelle) und sich ebenso auch auf die Psyche auswirken.

  • Muskulatur: Weniger Muskulatur und Kraft Schwäche, geringere Leistungsfähigkeit, Immobilität
  • Höheres Sturzrisiko
  • Haut: Zunehmend dünn, blass und unelastisch
  • Skelett: Verminderte Knochendichte und dadurch vermehrte Knochenbrüche
  • Immunsystem: Schwächung des Immunsystems, erhöhte Infektanfälligkeit
  • Langsamere Heilung und mehr Komplikationen
  • Gastrointestinaltrakt: Störungen der Magen-Darm-Funktion Verstopfung, Durchfall, Unverträglichkeiten

Durch die Veränderungen des Stoffwechsels bei einer Krebserkrankung kann es zu einer Veränderung der Körperzusammensetzungen und einem Gewichtsverlust kommen. Die Gewichtsreduzierung bei Krebspatienten geht nicht auf den Abbau überschüssiger Fettreserven, sondern den Verlust an Muskulatur zurück. Dies hat einen zusätzlichen Kraftverlust zur Folge und ist ein bedeutsamer Hinweis auf einen Mangelernährungszustand, welcher durch ernährungstherapeutische Maßnahmen behandelt werden sollte.

Durch die Veränderungen in der Körperzusammensetzung, zum Beispiel Wasserumverteilungen und Einlagerungen (Ödeme, Aszites), kann das Gewicht stabil bleiben oder auch ansteigen, obwohl der gleichzeitige Verlust an Muskelmasse zu starkem Kraftverlust führen kann. Ernährungstherapeutische Maßnahmen können Sie dabei unterstützen, Ihre Muskelmasse zu erhalten.

 

Nahrungsauswahl

Kann mit der Auswahl der Nahrungsmittel die Erkrankung beeinflusst oder die Therapie unterstützt werden? Viele Krebspatienten stellen sich diese oder ähnliche Fragen. Einige wurden bereits für Sie zusammengestellt.

Obst und Gemüse sind gesunde Nahrungsmittel, welche täglich in richtiger Menge gegessen werden sollten. Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag führen dem Körper alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe zu. Dies trägt zu einer gesunden Ernährung bei. Bei einer Krebserkrankung ist zudem vermehrt darauf zu achten, dem Bedarf an Eiweiß und der besseren Verwertung von Fetten gerecht zu werden. Achten Sie daher auf eine ausreichende eiweißreiche Ernährung und energiehaltige Produkte (kcal).

Falls Sie bereits ungewollt Gewicht verloren haben oder bereits Erscheinungen einer Mangelernährung aufweisen, steht die Stabilisierung Ihres Ernährungszustandes, nicht das Cholesterin im Vordergrund. Aufgrund des veränderten Stoffwechsels kann Ihr Körper Fette besser verwerten. Ihre Mahlzeiten können mit hochkalorischen Lebensmitteln angereichert werden.

Oftmals können aufgrund der unterschiedlichen Krebstherapien Veränderungen im Geschmacksempfinden entstehen. Nahrungsmittel können auf einmal bitter, intensiver, metallisch oder fad schmecken. 

 

Klinische Ernährungstherapie

Manchmal ist eine klinische Ernährungstherapie vor, während oder nach der Krebstherapie erforderlich.

Gründe für eine künstliche Ernährungstherapie sind Appetitlosigkeit, zu geringe Nahrungsaufnahme und bereits starker Gewichtsverlust. Durch die klinische Ernährung wird Ihr Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgt und hat die Möglichkeit, sich zu erholen. 

 

Klinische Ernährungsformen

Die klinische Ernährung hilft, den Körper in schwierigen Zeiten beständig und gut mit Nährstoffen zu versorgen.
Im Verlauf von Krebserkrankungen kann es dazu kommen, dass eine unbeschwerte Nahrungsaufnahme selten oder gar nicht mehr möglich ist. Gründe dafür sind z. B. dauerhafte Appetitlosigkeit, Magenprobleme oder Operationen, die die Nahrungsaufnahme verhindern. Falls die durch die Nahrung aufgenommenen Nährstoffe nicht ausreichen, werden Körper und Organismus immer schwächer. Klinische Ernährungsformen können dabei helfen, dem Körper ausreichend Nährstoffe zur Verfügung zu stellen.
Klinische Ernährung, auch „künstliche Ernährung“ genannt, da es sich dabei nicht um herkömmliche Lebensmittel, sondern um Nährstoffmischungen handelt, hilft den Patienten. Sie dient als Verbindung zwischen der normalen Ernährung und der Medizin und ist damit ein überaus wichtiger Bestandteil der gesamten Therapie. Ziel ist es, in der schwierigen Zeit den Körper beständig und gut mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Dabei gibt es drei unterschiedliche Formen der klinischen Ernährung:

  • Orale Zusatz-Ernährung
  • Enterale Ernährung
  • Parenterale Ernährung

Patienten werden nur so lange klinisch ernährt, wie es nötig ist. Sobald die Menge an nährstoffreichen Lebensmitteln langfristig wieder ausreicht, findet der Übergang zur normalen Ernährung statt.

Trinknahrungen enthalten alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine und helfen, Lücken zu schließen.

„Oral“ bedeutet in diesem Zusammenhang „durch den Mund“. Das heißt: Alles, was wir essen und trinken ist orale Ernährung. Es gibt spezielle Aufbauprodukte, die zusätzlich zur normalen Nahrung verzehrt werden können.

Können Lebensmittel nicht ausreichend gekaut oder störungsfrei geschluckt werden, ist es ratsam, Nährstoffe über eine Sonde zuzuführen.

Wenn der Körper über den Magen-Darm-Bereich nicht mehr ausreichend versorgt werden kann, kommt die parenterale Ernährung zum Einsatz.

 

 

Weiteres

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist Bestandteil einer gesunden Ernährung. In unserem Körper findet ein stetiger Wasserkreislauf statt, bei dem die Körperflüssigkeit durch die Gefäße und Organe transportiert wird. Wasser ist für uns lebensnotwendig, da es

  • Nährstoffe transportiert
  • Abbauprodukte und Medikamente transportiert
  • den Blutfluss und die Körpertemperatur reguliert

Hinzu kommt der Flüssigkeitsverlust durch die Haut als Schweiß, über die Lunge als feuchte Atemluft, über den Darm als Stuhl und über die Nieren als Urin. Dieser Flüssigkeitsverlust tritt verstärkt bei starkem Schwitzen aufgrund von Fieber und bei Erbrechen oder Durchfall auf. Ein Mangel an Flüssigkeit kann innerhalb weniger Stunden, aber auch über Tage entstehen.

 

Sie wünschen zusätzlich von einem Ernährungstherapeuten individuell beraten zu werden?

Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt darauf an, Ihnen eine „Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung“ auszustellen. Die Zuweisung zu einem Ernährungstherapeuten („Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung“) wird vom Arzt ausgefüllt.

 

 

Unterstützung durch Experten in der Umgebung

 

 

Bereich Psychologen und Psychoonkologen

Bisher fanden Wissenschaftler keine Beweise dafür, dass andauernde psychische Probleme zu Krebs führen können. Forscher wiesen zwar nach, dass das Immunsystem durch psychosoziale Belastungen wie andauernde Ängste oder Depressionen belastet werden kann, konnten jedoch keinen direkten Zusammenhang zwischen dem psychischen Empfinden und dem Ausbruch einer Krebserkrankung nachweisen. Hingegen unumstritten ist, dass die Psyche einen wesentlichen Beitrag zum Erleben der Erkrankung beiträgt.

Psychosoziale Beratung durch Psychologen und Psychoonkologen ist eine wichtige Unterstützung und Hilfestellung zur inneren Stabilität und kann einen großen Beitrag zu mehr Lebensqualität im Umgang mit der Krankheit leisten.

Bereich Naturheilkunde

In der Regel werden zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch mit dem Betroffenen geführt und individuelle Untersuchungen/Tests bei dem Patienten durchgeführt. Unfälle, Traumata, Operationen und Therapien werden mit einbezogen, um bei den Behandlungen mögliche Zusammenhänge berücksichtigen zu können. Die verschiedenen Behandlungsmethoden werden individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt.

Das Ziel ist es, funktionelle Störungen auf ganzheitlicher Ebene auszugleichen und die Selbstheilungskräfte im Organismus wieder anzuregen und zu unterstützen. Im Bereich der Onkologie ist eines der Hauptziele, die Nebenwirkungen der Standardtherapien zu mindern und den Körper des Betroffenen zu stärken.

Die Auswahl der richtigen Behandlungen trifft Ihr Experte aus dem Bereich der Naturheilkunde mit Ihnen und unter Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Eine Absprache der Ärzte/Heilpraktiker ist unabdinglich. Die komplementäre Behandlung wird individuell auf Sie und Ihre Krebserkrankung abgestimmt.

Viele Ärzte warnen vor einer sogenannten „Übertherapie“. Halten Sie sich daher an die Einnahmeempfehlungen Ihrer Ärzte. Eine „Übertherapie“ und die „Überdosis“ mancher komplementärer Produkte kann zu kontraproduktiven Effekten führen.

Bereich Physiotherapie und Osteopathie

  • Parietale Osteopathie: Gelenk- und Weichteilmobilisationen und -manipulationen
  • Viszerale Osteopathie: Förderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit zwischen Organen und Strukturen des Körpersystems
  • Craniosacrale Osteopathie: Nutzt die wellenartigen Ausdehnungen im Schädel, die sich über das spinale Liquorsystem bis zum Kreuzbein fortsetzen

 

 

Experte berät Frau und unterstützt Sie bei Ihrer Krebstherapie

 

 

Bereich Apotheken

Ihr Apotheker kann ein wichtiger Ratgeber in Gesundheitsfragen sein. Er kennt sich bei vielen Aspekten der medikamentösen Behandlung aus und kann dazu wichtige Hinweise geben, beispielsweise zum korrekten Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme sowie zu häufigen Nebenwirkungen und vielem mehr. Nehmen Sie sich Zeit, um eventuelle Bedenken mit dem Apotheker zu besprechen.

Mögliche Fragen für das Gespräch:

  • In welcher Dosierung sollte das Medikament eingenommen werden? Gibt es spezielle Anweisungen zur Dosierung, die ich befolgen sollte?
  • Kann ich das Medikament zusammen mit meinen anderen verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen (rezeptfreien) Arzneimitteln einnehmen?
  • Sollte das Medikament vor/nach einer Mahlzeit oder nüchtern eingenommen werden? Gibt es Nahrungsmittel oder Getränke, die bei Einnahme des Medikaments nicht verzehrt werden sollten?
  • Darf das Medikament gekaut, zerdrückt oder aufgelöst werden, um das Schlucken zu erleichtern?
  • Was soll ich tun, wenn ich versehentlich zu viel eingenommen oder eine Dosis vergessen habe?
  • Welche Nebenwirkungen können auftreten?
  • Kann ich meinen Alltagsaktivitäten (z. B. Autofahren) und meinem Tagesablauf wie gewohnt nachgehen, wenn ich das Medikament einnehme?
  • Bietet Ihre Apotheke spezielle Leistungen, wie z. B. einen Heimlieferservice, an?
  • Wie lange muss ich dieses Medikament einnehmen? Kann ich es absetzen, sobald ich mich besser fühle?
  • Was kann ich tun, wenn ich auf Reisen mein Medikament verlege oder es mir ausgeht?
  • Drucken Sie diese Liste aus und nehmen Sie sie bei Ihrem nächsten Apothekenbesuch mit.

Bereich Zweithaar-Spezialisten 

Der beste Zeitpunkt ist direkt nach der Diagnose. Viele Ärzte raten den Betroffenen leider dazu, die Haare schon vor der Krebstherapie kurz zu schneiden. Vor allem Frauen sind dadurch stark belastet und fühlen sich schon vorab beeinträchtigt. Jedoch ist es viel besser, sich erst von einem Zweithaarspezialisten beraten zu lassen, bevor Sie sich die Haare abschneiden. Zweithaarstudios bieten Ihnen die Möglichkeit, sich schon vor dem Haarausfall eine passende Perücke auszusuchen. Die eigenen Haare sollten erst dann abgeschnitten werden, wenn Sie anfangen, auszufallen. Die vorausgesuchte Perücke wird anschließend individuell an Sie angepasst.

Es gibt Maßanfertigungen, aber auch vorgefertigte Perücken aus Echthaar, Synthetikfaser oder Mischhaar, in unterschiedlichen Strukturen, Farben, Qualitäten und Preisklassen. Je mehr Handarbeit in der Perücke steckt und je höher die Haarqualität der Perücke ist, umso höher ist der Preis.

Bereich Onkologie und Strahlentherapie

Die Wahl der für den Patienten optimalen Behandlung (Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie oder Immuntherapie) ist für den erfolgreichen Verlauf der Behandlung von entscheidender Bedeutung. Die Vorgehensweise wird dabei häufig in einer Tumorkonferenzen festgelegt. Hier trifft die Therapieentscheidung ein Team aus Ärzten verschiedener Fachgruppen: Onkologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten, Gynäkologen, Psycho-Onkologen und andere. Viele onkologische Praxen nehmen daher regelmäßig an verschiedenen Tumorkonferenzen in regionalen Tumorzentren teil.

Ein stationärer Aufenthalt ist bei der Durchführung einer Chemotherapie mittlerweile sehr selten geworden. Nur bei sehr wenigen Erkrankungen und bei akuten Verlaufsformen, schwerer Krankheitsbilder (z.B. akute Leukämien) ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig.

Je nach Ausstattung und Ärzteteam können in ambulanten Einrichtungen unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt werden. Nähere Informationen erhalten dazu auf den einzelnen Profilen der onkologischen Schwerpunktpraxen oder vor Ort.

 

Bei Patienten mit Krebs sind oft schon alle Befunde im Kreis verschiedener Experten besprochen und eine Behandlungsempfehlung festgelegt worden (sog. Tumorkonferenz).

Der erste Termin dient meistens nur zur Beratung und Untersuchung. Ziel ist es, sich ein genaues Bild von Ihrer Krankheitssituation zu machen. Manchmal sind noch weitere Untersuchungen nötig, um die genaue Art der Bestrahlung festlegen zu können. Alle Befunde und die geplante Behandlung werden in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen besprochen. Bitte fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Ziel ist es, dass Sie gut informiert sind. Sie haben jederzeit die Möglichkeit Freunde oder Angehörige mit zu nehmen. Ob und wieviel Ihre Angehörige entscheiden Sie.

Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit bestehen meistens bei Bestrahlungen des Gehirns und wenn bestimmte Medikamente eingenommen werden. Jedoch kann aufgrund der Bestrahlung eine starke Müdigkeit auftreten. Lassen Sie sich zur Sicherheit fahren. Die Fahrtkosten zur Therapie werden im Regelfall von den Krankenkassen erstattet; eine entsprechende Bescheinigung erhalten Sie von Ihrem Arzte.

Bereich Reha

Eine onkologische Reha kann sich nach einer Krebserkrankung positiv auf die Lebensqualität auswirken. Ob ein Krebspatient nach Ende der Behandlung seiner Tumorerkrankung daran teilnehmen will, bleibt seine Entscheidung. Lassen Sie sich vor der Auswahl der Rehaklinik beraten und nutzen sie die Informationen auf StärkergegenKrebs.

Eine Krebs-Reha bietet Unterstützung und Erholung in einer Qualität, die ein normaler Urlaub nicht bieten kann. Onkologische Rehabilitation bietet ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten.

Eine onkologische Nachsorgeleistung kann bis zu einem Jahr, bei erheblichen Funktionseinschränkungen sogar bis zu 2 Jahre, nach Abschluss der Primärbehandlung durch den Kostenträger bewilligt werden. Während dieser Zeit ist es bei entsprechender Notwendigkeit -d.h. mit medizinischer Begründung - durchaus möglich mehrere onkologische Reha-Nachsorgeverfahren zu beantragen und auch durchzuführen.

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