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Der Nutzen von einer Ernährungsoptimierung bei Krebspatienten

Ihr Körper kann nur das nutzen, was Sie Ihm geben. Stärken Sie sich!

Essen und Trinken sind lebensnotwendig. Die Nährstoffe aus Lebensmitteln sind Bausteine für unseren Körper und unser Leben.

Der Körper nutzt Lebensmittel, um zum Beispiel Energie zu gewinnen, Zellen aufzubauen und Reparaturen durchzuführen. Körperliche Abläufe wie Atmung, Herzschlag, Wärmeregulation und Blutdruck funktionieren nur reibungslos, wenn sie durch passende Nährstoffe unterstützt werden. 

Ziel einer abgestimmten Ernährung ist es, ihre Vitalität, Lebensqualität und körperliches/ seelisches Wohlbefinden dauerhaft aufrecht zu erhalten. Eine ausgewogene Ernährung besteht aus einer Mischung aus Eiweißen, Fetten, Kohlenhydraten, Wasser, Vitaminen und Mineralstoffen. Eine abgestimmte und ausgewogene Ernährung kann eine große Stütze während Ihrer ganzheitlichen Krebstherapie sein und positive Auswirkungen auf Ihren Therapieerfolg haben.

Stellen Sie Ihre Ernährung um, da dies eine wichtige Säule in Ihrer ganzheitlichen Krebstherapie sein kann.

 

Eine optimierte Ernährung und komplementäre Produkte sowie Vitalstoffe können:

  • Ihre Lebensqualität steigern
  • Nebenwirkungen onkologischer Behandlungen mindern
  • Die Wirkung von Krebsbehandlungen unterstützen
  • Entzündungen entgegenwirken
  • Blutwerte verbessern
  • Das Zellwachstum reduzieren
  • Ihren Therapieerfolg verbessern
Ernährung umstellen und Therapieerfolg bei Krebs verbessern-Ernährungsoptimierung bei Krebspatienten

 

Oftmals helfen Ihnen kleine Tipps und Optimierungen schon dabei, sich während und nach der belastenden Krebstherapie besser zu fühlen. Scheuen Sie sich nicht, einen Ernährungsberater aufzusuchen, welcher Sie individuell beraten kann.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, welche eine Ernährungsoptimierung bietet und versorgen Sie Ihren Körper mit den notwendigen Lebensmitteln

 

 

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Ernährungstipps,- Berater & komplementäre Produkte während und nach Ihrer Krebserkrankung

 

 

Spezielle Ernährungsarten / Diäten

Erhalten Sie einen Überblick über die derzeit verbreiteten Krebsernährungsarten und Krebsdiäten, sowie eine Bewertung und Einschätzung von Experten.

Komplementäre Produkte & Vitalsäfte

Erhalten Sie einen Überblick über Produkte, die Sie während und nach Ihrer Krebserkrankung unterstützen und Nebenwirkungen der Krebstherapie mindern.

Lebensmittelauswahl

Lernen Sie Lebensmittel und Ihre Hauptbestandteile, sowie deren Wirkungen kennen. Eine optimierte und abgestimmte Ernährung kann Sie während und nach Ihrer Krebserkrankung unterstützen, Ihre Lebensqualität steigern und Ihre Heilungschance verbessern.

  

Omega 3 Fettsäuren – Der Nutzen einer Ernährungsoptimierung

 

 

INFORMATIONEN

Kosten der Ernährungstherapie

Krankenkassen übernehmen den größten Teil der Kosten der ernährungstherapeutischen Beratungen. Ernährungstherapie ist eine private Leistung, die Sie bei anerkannten Ernährungstherapeuten in Anspruch nehmen können. 

Möchten Sie, dass sich Ihre Krankenkasse finanziell daran beteiligt, ist der folgende Ablauf sinnvoll.
Um einen Kostenzuschuss von Ihrer Krankenkasse zu erhalten, sind folgende drei Schritte notwendig:

 

  • 1. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt eine „Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung“ ausstellen. Einen Vordruck finden Sie unter „Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung“.
  • 2. Schicken Sie die ausgefüllte Bescheinigung an Ihre Krankenkasse und bitten Sie um schriftliche Mitteilung, wie hoch der Zuschuss zur Ernährungstherapie sein wird.
  • 3. Wählen Sie einen qualifizierten Ernährungstherapeuten, der die Beratungen fachkundig durchführt. Er erstellt Ihnen auch einen Kostenvoranschlag, falls Ihre Krankenkasse dies wünscht.

Die Zuweisung ist für den Arzt budgetneutral, d. h., die Ernährungstherapie hat keinen Einfluss auf sein Budget. Die Zuschusshöhe ist bei den einzelnen Krankenkassen unterschiedlich geregelt.

Produkte für die Ernährungstherapie

Bestimmte Produkte können von Ihrem Arzt verordnet werden, um Ihren Ernährungszustand zu verbessern. Fragen Sie Ihren Arzt oder Versorger vor Ort, welche Kosten auf Sie zukommen, da teilweise bestimmte Nahrungen, Verbands- und Hilfsmittel zuzahlungspflichtig sind.

 

Enterale Nahrungen:

Verordnungsfähig sind Trink- und Sondennahrung bei fehlender oder eingeschränkter Fähigkeit zur normalen Ernährung. Dies ist der Fall, wenn sonstige ärztliche, pflegerische oder ernährungstherapeutische Maßnahmen oder eine geänderte normale Ernährung zur Verbesserung der Ernährungssituation nicht ausreichen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die enterale Ernährung. (Arzneimittelrichtlinie Kap. I §§ 18-26). Ebenfalls sind Hilfsmittel zur Applikation der enteralen Ernährung und Verbandmittel verordnungsfähig. Für Privatversicherte ist empfehlenswert, die Regelungen zur Kostenerstattung bei Ihrer jeweiligen Krankenkasse anzufragen.

 

Parenterale Lösungen:

Verordnet Ihr Arzt die parenterale Ernährungsform, werden die Kosten für Arznei-, Verband- und Hilfsmittel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Andere Regeln gibt es für Verbandstoffe und Hilfsmittel. Die Zuzahlung für Nahrungslösungen entspricht der von Medikamenten.

Folgen einer Mangelernährung

Neben dem fortschreitenden Gewichtsverlust kommt es bei einer Mangelernährung einerseits zu einem erhöhten Verbrauch an Energiereserven, z.B. von Körperfett, und andererseits geht Muskel- und Organmasse verloren. Zudem können spezifische Nährstoffmängel auftreten. All dies kann zu ganz verschiedenen körperlichen Symptomen führen (s. nachfolgende Auflistung) und sich ebenso auch auf die Psyche auswirken.

 

  • Muskulatur: Weniger Muskulatur und Kraft Schwäche, geringere Leistungsfähigkeit, Immobilität Höheres Sturzrisiko
  • Haut: Zunehmend dünn, blass und unelastisch
  • Skelett: Verminderte Knochendichte und dadurch vermehrte Knochenbrüche
  • Immunsystem: Schwächung des Immunsystems, erhöhte Infektanfälligkeit Langsamere Heilung und mehr Komplikationen
  • Gastrointestinaltrakt: Störungen der Magen-Darm-Funktion  Verstopfung, Durchfall, Unverträglichkeiten

Kraftverlust bei einer Krebserkrankung

Durch die Veränderungen des Stoffwechsels bei einer Krebserkrankung kann es zu einer Veränderung der Körperzusammensetzungen und einem Gewichtsverlust kommen.

Die Gewichtsreduzierung bei Krebspatienten geht nicht auf den Abbau überschüssiger Fettreserven, sondern den Verlust an Muskulatur zurück. Dies hat einen zusätzlichen Kraftverlust zur Folge und ist ein bedeutsamer Hinweis auf einen Mangelernährungszustand, welcher durch ernährungs-therapeutische Maßnahmen behandelt werden sollte.

 

 

AKTUELLE BERICHTE

 

 

Spaß und Probleme beim Kochen während der Krebserkrankung

Tipps zur Ernährungsoptimierung:

Eine optimierte Ernährung sollte Ihre persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten berücksichtigen. Dabei benötigen Sie Zeit und Geduld. Eine Ernährungsumstellung von Heute auf Morgen ist oftmals zum Scheitern verurteilt. Sie sollten Ihre Essensgewohnheiten selbst reflektieren und überlegen, wo dort die Schwachstellen liegen.  Überlegen Sie sich, was sie ändern können oder lassen Sie sich dazu von einen Ernährungsberater beraten, um Ihre Ernährung zu optimieren. Sie müssen selbst herausfinden, für welche Anpassungen Sie bereit sind und wie Sie diese in Ihren Alltag integrieren können.

Ausgewogenes gesundes Essen, das Ihnen schmeckt steht in keinerlei Widerspruch zueinander.

 

Wieso mag ich viele Dinge nicht mehr, die ich früher gern mochte?

Oftmals können aufgrund der unterschiedlichen Krebstherapien Veränderungen im Geschmacksempfinden entstehen. Nahrungsmittel können auf einmal bitter, intensiver, metallisch oder fad schmecken. Wichtig ist es, diese Veränderungen in Ihrem Speiseplan zu berücksichtigen. Falls Sie kein Fleisch mehr essen können, probieren Sie Fisch oder andere alternative eiweißreiche Nahrungsmittel aus. Sie können ihre normale Nahrung über energie- und eiweißreiche Trinknahrung ergänzen.

 

 

 

Leckere und gesunde Gerichte - Gerichte bei Krebs- Veränderungen im Geschmack - Ernährungsoptimierung

Allgemeine Ernährungsempfehlung bei einzelnen Nebenwirkungen

  • Essen und trinken Sie, wenn Sie Appetit bekommen. Unabhängig davon wann, auch nachts. Oftmals hilft es, Kleinigkeiten wie eine Schüssel Wallnüsse dort zu verteilen, wo Sie sich aufhalten (Fingerfood).
  • Lassen Sie sich bekochen (falls möglich), richten Sie Ihre Gerichte optisch ansprechend her, vermeiden Sie Essensgerüche (lüften).
  • Lassen Sie sich beim Essen ablenken. In Gesellschaft, beim Lesen oder Fernsehen fällt das „nebenbei“ viel leichter.
  • Falls Sie sich dennoch sehr schwertun, Nahrung zu sich zu nehmen, kann Ihnen Ihr Arzt Aufbaunahrungen und appetitsteigernde Medikamente verschreiben.

  • Gehen Sie nach dem Essen spazieren, ein Spaziergang kann Beschwerden vorbeugen oder sie bessern.
  • Leichter verdaulich sind mageres Fleisch, Kartoffeln, Reis, Fisch.
  • Vermeiden Sie:
    • Fette und geräucherte Fleisch, Wurst- und Fischwaren
    • Streich und Zubereitungsfett
    • Fettreiche Backwaren, frische Brote, blähende und schwer verdauliche Gemüsesorten wie: Kohl, Sauerkraut, Wirsing,

  • Essen Sie vermehrt weiche Kost.
  • Dickflüssige Speisen und Getränke sind beim Schlucken leichter zu kontrollieren als dünnflüssige. Klare Suppen sollten gebunden werden.
  • Meiden Sie Fruchtsäure.

  • Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, trinken Sie warmes Wasser, Tees oder Gemüsebrühe (2,5 bis 3 Liter am Tag).
  • Bei länger anhaltenden Durchfällen sollten Sie kaliumreich essen (Bananen).
  • Heidelbeeren pur können den Stuhlgang verfestigen.
  • Ingwer wirkt beruhigend auf die Schleimhäute des Magen-Darmtraktes.

ERFAHRUNGSBERICHTE

 

Sie benötigen Unterstützung bei der Ernährungsoptimierung, sind sich unsicher bei der Lebensmittelauswahl oder haben weitere Fragen? Finden Sie Ihren passenden Ernährungsberater in Ihrer Stadt und Umgebung.

Häufig gestellte Fragen im Bereich Ernährung finden Sie hier.

Falls Sie dennoch weitere Fragen haben, erhalten Sie zusätzliche Informationen auf der Seite des Tumorzentrums München - Ernährung.

 

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